Der Derbysieg ist geschafft, die Erleichterung groß. Mit dem 4:2 bei Eintracht Frankfurts U21 haben die Offenbacher Kickers ihre Serie von fünf sieglosen Ligaspielen beendet. Doch der Nachmittag am Bornheimer Hang lieferte neben drei wichtigen Punkten auch genügend Stoff für die Nachbesprechung. Vor allem die ausgelassenen Chancen machten eine lange überlegene Partie unnötig spannend.
Trainer Mark Zimmermann war nach dem Abpfiff entsprechend erleichtert. „Dieses Spiel war voll wild und hätte in der zweiten Hälfte kippen können“, sagte er. Eine Einschätzung, die gut zu einem Derby passte, in dem Offenbach früh dominierte, den Gegner aber mehrfach zurückkommen ließ.
Vor 3089 Zuschauern legte der OFC zunächst einen starken Auftritt hin. Jan-Hendrik Marx erzielte die Führung, Benedikt von Hagen erhöhte auf 2:0. Paul Wünsch brachte Frankfurt zwischenzeitlich heran, ehe von Hagen mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wiederherstellte. Nach gerade einmal 20 Minuten stand es bereits 3:1 für die Kickers.
Eintracht Frankfurt II
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Kickers Offenbach
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Zur Pause hätte der Vorsprung deutlicher ausfallen können. Offenbach erspielte sich weitere gute Möglichkeiten, nutzte sie jedoch nicht. Genau darin lag das Risiko: Die Eintracht blieb trotz ihrer schwachen ersten Hälfte im Spiel.
Nach dem Seitenwechsel wurde es prompt wieder eng. Marvin Dills verkürzte auf 2:3, die Frankfurter gewannen an Sicherheit. Kristjan Arh Cesen verschaffte den Kickers mit dem vierten Treffer wieder Luft. Endgültig beruhigt war die Partie damit allerdings noch nicht. In der Schlussphase musste Johannes Brinkies einen Strafstoß von Lukas Sonnenwald abwehren und verhinderte so einen erneuten Anschlusstreffer.
Für Offenbach überwiegt dennoch der sportliche Wert des Erfolgs. Der OFC kletterte auf Rang vier und liegt sechs Punkte hinter Tabellenführer VfR Aalen. Nach wochenlangem Warten auf einen Ligasieg ist das eine deutlich bessere Ausgangslage.
Der nächste Schritt muss nun gegen den SC Freiburg II folgen. Das Derby hat gezeigt, wie gefährlich die Kickers offensiv sein können. Es hat allerdings auch gezeigt, weshalb selbst vier eigene Tore noch keinen ruhigen Nachmittag garantieren.
Kickers Offenbach
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SC Freiburg II
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